8. Dezember 2021

Geocaching – so sind wir zum Cachen gekommen

Geocachen, dass ist doch das, wo man Plastikdosen im Wald suchen geht. Eine Art moderne Schnitzeljagd.

So oder so ähnlich werden das schon viele von euch gehört oder gelesen haben.

…Schnitzeljagd mit GPS…

Und letztlich ist es das auch. Eine weltweit verbreitete Schnitzeljagd mithilfe von GPS Daten. Für jung und alt, groß und klein. Mit großem Spaßfaktor und dem potenzial süchtig zu machen. Aber vor allem ist man eins: DRAUßEN unterwegs!

Aber von Anfang an:

2010 haben Sebastian und ich eine großen Radtour gestartet, einfach so, ohne Ziel. Sie führte uns von unserer damaligen Wohnung in Lübeck nach Travemünde (mit der Bahn), mit der Priwallfähre nach Mecklenburg-Vorpommern und von dort immer am Ufer der Pötenitzer Wiek und am Dassower See entlang zu einem spontanen Zwischenstopp bei Freunden in Selmsdorf. Bis dato war uns „Geocachen“ zwar ein Begriff aber die Idee dahinter erschloss uns noch nicht.

Unser lieber Freund, der selbst damals erst einige Monate am cachen war, machte uns das alles nochmal so richtig schmackhaft. Nun fuhren wir also gestärkt und mit vielen neuen Info´s zum Thema Geocachen und den Hinweis auf einen Cache, der auf unserem Heimweg lag, wieder los.

Dieser Cache sollte sich an einem Bunker befinden. Sebastian, der an alten Relikten sowieso interessiert ist, war sofort begeistert. Nun standen wir an diesem Bunker, suchten anhand des Hinweis unseres Freundes und fanden unseren ersten Cache!

Wir waren sofort Feuer und Flamme!

Unser erster gefundener Cache

…Suchtgefahr…!

Am selben Abend meldet wir uns an. Wir legten uns nach und nach eine „Cacheausrüstung“ an. Trafen uns auf Events mit anderen Geocachern zum austauschen, fachsimpeln und kennenlernen. Wir infizierten unseren eigenen Freundeskreis und waren wirklich süchtig!

Nach der Geburt unserer Kinder waren wir einige Jahre nicht mehr aktiv. Doch neulich, als wir mit den Kindern einen kleinen Spaziergang gemacht haben, viel uns wieder ein, dass praktisch direkt vor unserer Tür ein Cache versteckt liegt. Der Nervenkitzel diese Dose zu finden entfachte sofort! Unser Großer beäugte die Aktion skeptisch. Aber als der Cache gefunden war und wir ihm den Sinn hinter diesem Hobby erklärten, war auch er infiziert!

Seitdem haben wir nun auch als Familie einige „Dosen“ gefunden. Unser Großer hat bereits seine eigene kleine Geocacheausrüstung zusammen getragen und findet eine „Dose“ nach der anderen.

In diesem Sinne…

Bis bald, im Wald!

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